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In „Fabelhafte Familie Baader” wird das Gedankenexperiment durchgespielt, was gewesen wäre, wenn Gudrun Ensslin nicht 1940, sondern 1968 geboren wäre. Die Verhältnisse hätten dann, so Brandaus These, weder aus ihr noch aus Andreas Baader Linksradikalisten, sondern Leistungsträger des vermeintlichen Schweinesystems gemacht. Auch hier suhlt sich Baader im Machismo, liebt schnelle Autos und bringt seinen Chef um die Ecke, wenn er dadurch die Karriereleiter etwas schneller hochstolpern kann. Seine Liebste bastelt Bomben, hat einen Hang zu stilvollen Möbeln und exklusiven Gliedmaßen, die hier gern auch mal verloren oder getauscht werden.
Text: TiG7